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70 Jahre Erfahrung

1947

Das Büro Zech, Ruth, Blasius ist das in Berlin am längsten existierende Vermessungsbüro und blickt auf 70 Jahre Erfahrung auf allen Gebieten der Vermessung zurück.

Im Jahre 1947 gründete der freischaffende Ingenieur Herbert Zech das Vermessungsbüro Zech in Berlin. Trümmermessungen und Messungen für die Bergung von Munitionen waren in der Nachkriegszeit eine der Hauptaufgaben des Büros.

Seit den fünfziger Jahren betreute das Büro vermessungstechnisch etwa 35 Kilometer U-Bahn-Bau und auch den behindertengerechten Umbau der Bahnsteige mit Aufzügen, Rolltreppen und neuen Bahnsteigkanten mit Blindenstreifen.
Für den Neubau des Fern- und S-Bahnhofs Spandau übernahm das Büro komplett die Vermessungsleistungen in der Planungsphase und während der Bauausführung.

Hinzu kamen Messungen für Großsiedlungen städtischer Wohnungsunternehmen, für den Straßenbau, Tunnelbau und Brücken. Für den Stromversorger Bewag begann das Büro Ende der sechziger Jahre Kabelverlegungen für Hausanschlüsse, Verkehrssignale und Straßenbeleuchtung einzumessen und auf Bestandsplänen zeichnerisch zu dokumentieren sowie Kraftwerksbauten vermessungstechnisch zu betreuen.

Das Büro hat seit 1963 seinen Sitz in Berlin-Tegel, Ziekowstraße 141.

1974

Im Jahr 1974 trat „das Gesetz über das Vermessungswesen in Berlin“ in Kraft.

Aus dem ursprünglichen Ingenieurbüro Zech wurde das Büro eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs.

Als die Planungen für das Internationale Congress Centrum (ICC—) Anfang der 70er begannen, war das Büro von Anfang an daran beteiligt. Es erstellte den Lageplan für das Ausstellungsgelände, die Deutschland- und Eissporthalle sowie die angrenzenden Parkplätze. Anschließend betreute das Vermessungsbüro den Bau, Umbau und die Sanierungsmaßnahmen der Hallen, die Tunnelverbindung und den Brückenbau über den Messedamm. Eine besondere Betreuung erfuhr die Skulptur „Looping“ im Japanischen Garten, die zur Montage messtechnisch dreidimensional abgesteckt werden musste.

1977

Der Sohn des Gründers, Harald Zech, ebenfalls Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur, trat 1977 als Sozietätspartner in die Firma ein. Seit 1979 übernimmt das Büro auch Aufträge für Wertgutachten von Grundstücken und Gebäuden. Nach dem Tod seines Vaters 1997 führte Harald Zech die Geschäfte zunächst alleine weiter.

1999

Neuer Sozietätspartner wurde 1999 der langjährige Mitarbeiter und Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Manfred Ruth.
Das Dienstleistungsunternehmen war und ist seitdem maßgeblich an der Entwicklung der Bundeshauptstadt beteiligt. Dies vor allem im Rahmen zahlreicher Projekte in der Berliner Mitte: das Alexa, Haus Liebermann, Akademie der Künste und Palais am Pariser Platz, Bauvorhaben von Botschaften und Bürogebäuden am Leipziger Platz und dem Lenné Dreieck, das Beisheim Center und das Sony Center am Potsdamer Platz sowie Ministerien und Landesvertretungen, Bankgebäude, Hotels und Wohnparks.

2017

Zeitgleich mit seiner Bestellung zum ÖbVI wurde weiterer Sozietätspartner, der seit 2012 im Büro tätige Vermessungsassessor Raik Blasius.
Der Name des Büros wird seit dem mit “Ingenieursozietät Zech und Ruth und Blasius, Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure, Beratende Ingenieure” geführt.

Ausbildung

Jedes Jahr bieten wir zwei Ausbildungsplätze zum Vermessungstechniker/in.

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